Unsere Vision

Positive Veränderungen passieren jeden Tag. Trotzdem bleiben Menschenrechtsverletzungen, Tierleid und Umweltverschmutzung noch weit verbreitet. Uns ist es daher besonders wichtig, euch transparent über unsere Arbeitsweisen, Partner und Produktion aufzuklären. 

Warum eigentlich fair, vegan und plastikfrei?

Ganz ehrlich? Das erste Mal intensiv mit den Themen Nachhaltigkeit und Fairfashion haben wir uns tatsächlich erst bei der Gründung PIHANIS beschäftigt. 

Dass bei der Herstellung unserer Produkte weder Mensch noch Tier Leid angetan werden sollte, war für uns irgendwie klar. Aber wie herausfordernd diese Aufgabe werden sollte, war uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht bewusst.

Nun sehen wir - so wie viele weitere positive Beispiele - es als Teil unserer Mission genau dies mit zu verändern  und immer mehr Lieferanten/Hersteller/Produzenten dazu zu bewegen neue Wege zu gehen. Da dieser Prozess noch lange nicht abgeschlossen ist, erreichen wir gemeinsam dieses Umdenken am ehesten gemeinsam, indem wir positive Impulse geben, Menschen aufklären, Unternehmen ansprechen und natürlich unser eigenes Kaufverhalten hinterfragen.

unsere Produktion

Unsere Kleidung wird in Bangladesch gefertigt. Auch die Biobaumwolle, aus welcher unsere Textilien gefertigt werden, wird in Indien erzeugt. Ohne chemische Insektizide, Dünger oder Pestizide zu verwenden. Das bedeutet, dass keine gefährlichen oder toxischen Substanzen in den Boden, benachbarte Flüsse oder Seen eingebracht werden. So ist eine sichere Umwelt für Bauern und ihre Familie sichergestellt.

 

Die Textilindustrie stellt seit Jahren eine wichtige Stütze der indischen Wirtschaft dar.  Extreme Niedriglöhne in anderen Ländern sind allerdings der Grund dafür, dass zahlreiche Marken Standorte wie Bangladesch verlassen, was wiederum ernstzunehmende Konsequenzen für die Textilindustrie in Indien mit sich bringt und das Fast-Fashion-Problem nur von einem Land ins andere verlagert. 

In Zusammenarbeit mit der Fair Wear Foundation stellt unser Textillieferant Stanley/Stella das Wohlergehen der Arbeitskräfte sicher und arbeitet  an langfristigen positiven Veränderungen für die Arbeitsbedingungen von mehr als 4,5 Millionen Menschen, die in Bangladesch für die Modeindustrie arbeiten. Ein Beispiel: Stanley/Stella verpflichtet sich, Löhne für Arbeitskräfte und Landwirte zu zahlen, die über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen. 

Darüber hinaus überprüft die Fair Wear Fundationen jedes Jahr die Bemühungen der Hersteller wie  die Produktionsplanung  (um sicher zu stellen, dass es keine unzumutbaren Termine gibt), führt Interviews mit Arbeiter*innen, nimmt Gesundheit- und Sicherheitsprüfungen vor und vieles mehr.

Die in Indien produzierte Ware, wird dann nach Europa geschifft, bis zu uns in den Pott, wo wir sie von lokalen Unternehmen veredeln lassen. Das kann mal ein Druck, mal ein Patch oder ein gesticktes Motiv sein. Momentan kontrollieren und verpacken wir eure Ware noch selbst. Diesen letzten Arbeitsschritt mit persönlicher Note genießen wir sehr und freuen uns besonders, bei der Abholung in eure freudige Gesichter zu schauen.